Uni Zürich Gentechfeld Agroscope Zürich Reckenholz

Freispruch für Gentech-Aktivisten vor Bezirksgericht Zürich

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Im Juni 2008 haben rund 35 Bürger ein Feld in Zürich Reckenholz der Agroscope, auf welchem Gentechweizen wuchs, Diesen mit Sicheln abgemäht und zertrampelt.

Der Schaden belief sich auf etwas über eine Million. Die Universität Zürich, die ETH Zürich und die Eidgenössische Forschungsanstalt Agroscope sahen darin ein schweres Verschulden.

Die Staatsanwaltschaft forderte je 12 Monate Freiheitsentzug bedingt, blieb dem Prozess jedoch fern. Die Verteidigung von den vier Angeklagten verlangte Freispruch.

Das Bezirksgericht sprach Diese aus juristischen Überlegungen vollumfänglich frei, es wäre jedoch eng gewesen.

Agroscope war anscheinend darüber nicht sehr erfreut, man überlege sich das Urteil an den Bürgern allenfalls weiterzuziehen.

Quelle

Wir als VAS möchten dem Bezirksgericht Zürich gratulieren, zu seiner Neutralität und der Wahrung der Bürgerrechte.

Wir erwarten von den oben erwähnten Betreibern der Anlage ganz klare Antworten, betreffend der Kontamination und Ressistenbildungen und was Diese unternehmen werden, falls aus diesen Versuchen Nachteile für die Bevölkerung entstehen sollten, welcher Art auch immer!

Das NACHHALTIGKEITSPRINZIP und die Gewährung der BIODIVERSITÄT steht für die Bevölkerung ganz klar VOR WISSENSCHAFTSFREIHEIT!!!

 

Gentechweizen im Reckenholz ausgesät

19.03.2014 | Freisetzungen

 140319reckenholz

Auf den Versuchsfeldern im Reckenholz forscht die Universität Zürich mit gentechnisch veränderten  Weizenlinien, die gegen Mehltau resistent sein sollen. Bild: SAG

Die Universität Zürich hat am 13. März auf den Versuchsfeldern im Reckenholz gentechnisch veränderten Weizen ausgesät. Dies gab sie heute an einer Pressekonferenz bekannt. Die Versuche werden auf einer sogenannten „Protected Site“ durchgeführt, welche von der landwirtschaftlichen Forschungsanstalt Agroscope eingerichtet wurde.
 Agroscope rechnet mit jährlichen Kosten von rund 750’000 Franken für die Einrichtung und den Unterhalt der speziell gesicherten Felder. Bundesrat und Parlament hatten dieser Budgeerhöhung zugestimmt, mit der Begründung damit den Forschungsstandort zu stützen. Mit der „Protected Site“ im Reckenholz steht gesamthaft eine Versuchsfläche von 3 Hektaren für die Gentechologie-Forschung zur Verfügung. Für das laufende Jahr sind nur Versuche mit Weizen vorgesehen. Doch in den nächsten Jahren könnten Versuche mit Kartoffeln, Äpfeln und einer weiteren Weizensorte hinzukommen. Agroscope selber betreibt keine Forschung mit gentechnisch veränderten Pflanzen. Sie stellt den Forschern von verschiedenen Insitutionen die Versuchsanlage zur Verfügung und betreut die Freisetzungsversuche agronomisch.

Diese erneuten Freisetzungsversuche mit genmanipuliertem Weizen bewertet die SAG als wenig zielführend. Sie sind teuer und forschen an den Bedürfnissen einer zukunftsfähigen nachhaltigen Landwirtschaft vorbei. Eine zukunftsfähige Landwirtschaft braucht Anbausysteme, welche die natürliche Vielfalt fördern und erhalten. Die öffentliche Hand sollte mehr Gelder für Forschung aufwenden, welche die Multifunktionalität der Öko- und der Agrarsysteme mit einbezieht. Teure Freisetzungsexperimente mit Gentech-Pflanzen passen nicht zur Schweizer Landwirtschaft.

Quelle

 

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