Nestlé wir sind nicht stolz auf Dich!!!

Dürre: Wasser marsch, aber nur für Nestlé – Anwohner zahlen Strafe!

Nestl-1024x576Das Trinkwasser geht uns aus, die Menschheit steht vor einer globalen Schlacht um die ­letzten Quellen.

Sommer, Sonne, Hitze – steigen draußen die Temperaturen, ist das Trinken besonders wichtig. Das beste Erfrischungsgetränk ist immer noch das Wasser. Doch nicht überall gibt es soviel Wasser, wie bei uns. 

In vielen Gegenden der Welt führt extreme Hitze und Dürre zu Wassermangel, Hunger und Tod.

Wegen einer anhaltenden schweren Dürre in Kalifornien, hat der US-Westküstenstaat wassersparende Maßnahmen beschlossen. So dürfen die Bürger von Kalifornien ab August kein Wasser mehr außerhalb ihres Hauses verbrauchen. Wer die Regeln missachtet, zahlt bis zu 500 Dollar Strafe und zwar jeden Tag. Seit drei Jahren leidet der Westen der USA unter einer Dürre. Die Dürre in Kalifornien und anderen Staaten im Südwesten der USA wird immer schlimmer und nimmt schon jetzt katastrophale Ausmaße an. 

Von Utah bis Kalifornien wird das Wasser immer knapper. Einige Umweltschützer sehen die größte Öko-Katastrophe der westlichen Welt voraus. Bereits bis Ende des Jahrhunderts könnte die Gegend unbewohnbar werdenEin Mann dürfte die bedrohliche Lage jedoch zumindest mit einem lachenden Auge sehen: Hedge-Fonds-Milliardär John Dickerson. Bereits Ende der 90er Jahre begann er entlang des Colorado River, der Lebensader des gesamten amerikanischen Südwestens, Wasserrechte aufzukaufen. 400 Millionen Dollar gab Dickerson aus. Ja, das Problem Wasser, dazu haben wir bereits viele Beiträge geschrieben: Wall Street Mega-Banken und Milliardäre kaufen das globale Wasser auf!!! Wall Street Mega-Banks Are Buying Up The World’s Water

Die raren letzten Wasserquellen sind die Schlachtfelder der ­Zukunft und nicht nur die Mega-Banken, Hedge-Fonds-Milliardäre wie John Dickerson kaufen Wasserquellen auf, auch der Nahrungsmittelmulti ­Nestlé hat sich mit menschenverachtenden Methoden den eigenen Anteil schon gesichert.

In Algerien hat Nestlé die Wassernutzungsrechte erworben und lässt die Fabriken bewachen und einzäunen. In Pakistan das Gleiche. In diesen Ländern wird das Wasser angezapft und für viel Geld in Plastikflaschen wieder verkauft. Während die Bevölkerung keinen Zugang mehr zu diesem Wasser hat.

Nestlé nutzt nun ausgerechnet ein Wasservorkommen in Süd-Kalifornien, in dem der Morongo-Indianerstamm angesiedelt ist. Wie schon oben beschrieben herrscht in Kalifornien Dürre. So auch im Riverside County im südöstlichen Teil Kaliforniens, es gleicht einer Wüstenlandschaft und auch hier wird die Bevölkerung aufgefordert, sparsam mit dem Wasser umzugehen. Während Menschen mit dem Wasser haushalten müssen, nutzt Nestlé das Wasser aus der Gegend für seine Marke Pure Life.

Dies können wir einem Bericht der US-Zeitung «The Desert Sun»  entnehmen. Es gibt keine offiziellen Zahlen, wie viel Wasser Nestlé im Dürregebiet abpumpt. Laut Desert Sun ist es schwierig zu erfassen, wie viel Wasser aus dem Bereich extrahiert wird, aber Berichte schätzen, es könnten 244.000.000 Gallonen pro Jahr sein, das entspreche 923.640.475,3 Liter.

Nestlé Waters sagte in einer Erklärung: „Wir sind stolz, unser Geschäft in einer umweltverträglichen Weise, die auf Wasser- und Energieeinsparung konzentriert ist, durchzuführen. Unser nachhaltiges Wirtschaften wird speziell entwickelt und verwaltet, um nachteilige Auswirkungen auf lokale Grundwasserressourcen, insbesondere angesichts der kalifornischen Trockenheit in den vergangenen drei Jahren zu verhindern.” 

Da fragen wir uns, wie kann es sein, dass Menschen zur Sparsamkeit mit dem Wasser aufgerufen werden und Nestlé darf weiterhin munter abpumpen?

© Netzfrau Doro Schreier

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